Was ist gutes Design?

Antworten auf diese Frage finden sich in den vielen Bedeutungen, die das englische Wort Design im Deutschen hat.

 engl.: design = Aufbau, Anordnung:

Ein gutes Designprodukt muss für den Nutzer leicht durchschaubar und intuitiv bedienbar sein. Beispiel iPod. Das perfekte portable Musikwiedergabegerät kommt mit einem Click-Wheel für alle Funktionen aus und ist selbsterklärend im Aufbau und der Anordnung seiner Bedienelemente. Zudem unvergleichlich elegant (siehe Punkt „Darstellung“).

engl.: design = Darstellung:

Pure Schönheit macht noch kein gutes Design. Was also dann?

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Erstes Beispiel: Die Schrift Helvetica.

Das Einzigartige der 1961 unter diesem Namen eingeführten Schrift erklärt Mike Meiré, Artdirector des brand eins Magazins: „Diese Schrift ist unaufgeregt und nüchtern ... Sie gibt den Blick frei für das Wesentliche.“ Mehr dazu hier.

 

 

aicher.jpgZweites Beispiel: Die Ikonographie von Otl Aicher zur Olympiade in
München 1972

Stilisierte Darstellungen von Sportarten, die über alle Kultur- und Sprachgrenzen rund um den Globus sofort verstanden werden und zeitlos elegant sind.


 

engl.: design = Konstruktion:

Gutes Webdesign zeichnet sich durch Medienkonformität aus. Den ersten Eindruck gewinnt der Besucher einer Webseite durch deren Ladezeit. Lädt eine Seite aufgrund einer falschen Programm- oder Designkonstruktion zu langsam, sind die meisten Besucher ganz schnell wieder weg. Unser Webdesign ist deshalb ladezeitoptimiert. In einer Zeit immer schnellerer Rechner und größer werdenden Bandbreiten (Broadband, DSL) mag das auf den ersten Blick als untergeordnetes Problem erscheinen. Doch mit Blick auf Mobilfunk-Verbindungen wie GPRS oder UMTS und die zunehmende drahtlose Internetnutzung über Notebooks und Subnotebooks sowie Smart-phones oder PDAs hat die Forderung nach „Light Weight Construction“ von Webportalen in Aufbau und Design nichts von ihrer Bedeutung verloren.